Im Gegensatz zum Tagesgeld ist das Festgeld nicht täglich verfügbar sondern Ihr Geld wird für eine gewisse Zeit zu einem vereinbarten Zinssatz angelegt. Das Festgeld gehört zu den Termingeldern.
Der Zinssatz richtet sich in erster Linie an der jeweils zuständigen Zentralbank.
Sollte der Anleger vor Fristablauf an das Festgeldkonto muss dieser bei den meisten Banken auf einen Teil der erwirtschafteten Zinsen verzichten und eine Strafgebühr an die Bank zahlen.
Unser Tipp für Sie:
Der clevere Anleger investiert sein Geld in Festgeldanlagen bei sinkenden Leitzinsen, da in der Regel die Zinsgutschrift bei einem Tagesgeldkonto höher ausfällt. Bei steigenden Leitzinsen investiert er in Tagesgeld statt Festgeldanlagen. Dies hat den Hintergrund, da die Zinsvergütungen vor der Festgeldanlage festgelegt wird. Nun erhalten Sie z.B. 2 % p.a. Festgeldzinsen bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Nun erhalten Sie theoretisch 4 % bis zum Ablauf. Das Tagesgeld liegt bei 1,5 % und steigt auf 3 %. Dies würde bedeuten, dass Sie Ihr Geld für 4,5 % anlegen hätten. Dies ist nun vereinfacht dargestellt.